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Presse

Presse-Mitteilungen zu den Veranstaltungen und Mitarbeitern in unserem Haus:
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SPD-Fraktion will „Wegweiser“ für Senioren in Friedberg
Ein Seniorenwegweiser für Friedberg soll nach dem Willen der SPD-Fraktion erarbeitet wer-den. Ein entsprechender Fraktionsantrag wurde in der jüngsten Stadtverordnetenversamm-lung zur weiteren Beratung in den Ausschuss verwiesen. Der Wegweiser soll eine Bestands-aufnahme der Lebenssituation älterer Menschen in der Kreisstadt enthalten. Die Stärken und Schwächen der aktuellen Situation sollen analysiert und daraus ein Maßnahmenkatalog ab-geleitet werden. „Ziel ist, die gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen in Friedberg best-möglich zu gewährleisten“, so Fraktionsvorsitzende Marion Götz.
Um sich unmittelbar vor Ort ein Bild zu machen und praxisnahe Anregungen für ihre weitere Arbeit an diesem Themenschwerpunkt zu sammeln, hat die SPD-Fraktion dieser Tage die beiden Friedberger Seniorenheime – das Caritaszentrum St. Bardo und das Erasmus-Alberus-Haus - besucht.
Über die vielfältigen Angebote des Caritaszentrums St. Bardo, unmittelbar an der Seewiese gelegen, informierte Einrichtungsleiter Wigbert Dönni die Sozialdemokraten. „Pflege, Betreu-ung und Wohnen unter einem Dach“ – unter dieser Überschrift findet dort ambulante und stationäre Pflege sowie Kurzzeitpflege statt. Die Seniorenwohnanlage verfügt über 30 senio-rengerechte Wohnungen und bietet 13 barrierefreie Wohnungen im Rahmen des Betreuten Wohnens an. Rund um die Uhr Pflege und Versorgung werden in der vollstationären Einrich-tung mit 110 Plätzen gewährleistet. Aktuell wird das Pflegeheim saniert und modernisiert. 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die „selbstverständlich tarifgemäß bezahlt werden“, so Dönni, kümmern sich täglich um das Wohl der Bewohner. Wenn pflegende Angehörige durch Urlaub oder Krankheit verhindert sind, können sie das Kurzzeitpflegeangebot in Anspruch nehmen. Darüber hinaus bietet die Caritas-Sozialstation ambulante Pflege für Senioren im gesamten Stadtgebiet an.
Ein wichtiges Anliegen ist Dönni, die Seniorenwohnanlage zu einer Begegnungsstätte mit der Friedberger Bevölkerung zu machen. Im Projekt „Netzwerke in der Altenhilfe“ werden daher zahlreiche Angebote von „Fit ins Alter“ über Gedächtnistraining und das Repair Cafe bis zum Spieletreff organisiert, die allen Friedbergern offenstehen. In der Tagesbetreuung können Seniorinnen und Senioren unter fachlicher Anleitung verschiedenen Aktivitäten nachgehen, die sich nach Wochentag und Jahreszeit sowie nach den Wünschen und Fähig-keiten der Teilnehmer richten. Zudem unterstützen einige Bürger die Senioren ehrenamtlich bei kleinen Besorgungen, begleiten sie bei Spaziergängen und anderen Freizeitaktivitäten. So entwickelt sich die Anlage zunehmend zu einem kleinen Stadtteiltreff im Quartier Fried-berg West. „Weitere Freiwillige, die unsere Seniorinnen und Senioren bei kleinen Alltagsbe-sorgungen begleiten, vorlesen oder kleinere Freizeitaktivitäten unterstützen, wären uns herz-lich willkommen“, so Wigbert Dönni zum Abschluss des Besuchs, befragt nach seinen Wün-schen.

Im Alten- und Pflegeheim Erasmus-Alberus-Haus, zentral gegenüber dem Friedberger Bahnhof gelegen, wurden die Sozialdemokraten von Einrichtungsleiter Jürgen Brandt im dor-tigen Café begrüßt und eingehend informiert. Das Haus bietet Platz für 80 pflegebedürftige ältere Menschen und zusätzlich Tages- und Kurzzeitpflegeplätze. Auch Brandt ist es ein wichtiges Anliegen, den Kontakt zwischen den Hausbewohnern und ihrem Umfeld zu för-dern. Als besonderer Ort der Begegnung ist ein Café im Erdgeschoss des Hauses eingerich-tet, das mit seinem gemütlichen Ambiente und einer Außenterrasse für alle Bürgerinnen und Bürger offensteht. Auch der Mittagstisch, der nach vorheriger Bestellung dort eingenommen werden kann, wird von Friedberger Seniorinnen und Senioren sehr gerne angenommen. Das Erasmus-Alberus-Haus ist an das Seniorenbegegnungszentrum der Stadt Friedberg und die Wohnungen der Friedberger Wohnungsbaugesellschaft angeschlossen. Im Erdgeschoss befindet sich die ökumenische Diakoniestation Friedberg, die zusätzlich ambulante Hilfen für ältere Menschen im gesamten Friedberger Stadtgebiet leistet.
Von der freundlichen und offenen Atmosphäre des Hauses konnten sich die Sozialdemokra-ten beim anschließenden Rundgang überzeugen. An den Flurwänden Großaufnahmen aus dem Friedberger Stadtleben, die Ausgestaltung der Etagen nach Friedberger Orten und Se-henswürdigkeiten sowie die wohnlich gestalteten Gemeinschaftsräume wurden mit großem Interesse aufgenommen. Auch im Erasmus-Alberus-Haus sind neben der Betreuung der Bewohner durch professionelle Fachkräfte einige Freiwillige ehrenamtliche aktiv. „Weitere Ehrenamtliche sind uns sehr willkommen, um den Anwohnern zusätzliche Kontakte, die eine oder andere Freizeitaktivität und damit noch mehr Abwechslung in ihrem Alltag zu ermögli-chen“, so Jürgen Brandt.
„Das A und O in Senioreneinrichtungen ist natürlich die Qualität von Betreuung und Pflege“, waren sich die Einrichtungsleitungen beider Häuser mit ihren Gästen einig. Daher wurde erörtert, mit welchen Konzepten sie dem bundesweiten Fachkräftemangel im Pflegebereich begegnen. Dönni und Brandt erläuterten hierzu unabhängig voneinander, dass beide Häuser großen Wert auf die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte legen. So konnten in der Vergan-genheit bereits regelmäßig eigene Auszubildende in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis über-nommen werden; auch in den kommenden Jahren wird dies so angestrebt.
Zum Abschluss ihrer Ortstermine bedankten sich die Gäste von der SPD-Fraktion sehr herz-lich für die Einblicke in den Alltag der Senioreneinrichtungen und versprachen, um weitere ehrenamtliche Unterstützer zu werben. Die gewonnenen Informationen und Eindrücke wer-den in ihre weitere Arbeit zum Themenfeld „Senioren in Friedberg“ einfließen.
Friedberg, 27.11.2016
Marion Götz

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Der Artikel über unsere Mitarbeiterin Frau Olef wurde mit freundlicher Genehmigung des Vincentz Network, Hannover zur Verfügung gestellt.























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